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woxx  |  01 05 2015  |  Nr 1317 KINO I 01.05. - 05.05.
Si hu just 13 Joer, ma léiere schonn  an der Schoul Gewalt, Drogen a  Pornographie kennen. Ënnert dëse  Kanner, déi vill ze séier erwuesse  ginn, fannen der zwee sech. An  enger brutaler a gewalttäteger Fugue,  erliewen se Momenter vu kandlechem  Gléck, wéi se se nach ni erlieft hunn.
Child 44
USA/CZ/GB/RUS 2015 von Daniel Espinosa. Mit Tom Hardy, Noomi Rapace und Gary Oldman. 137’. O.-Ton, fr. + nl. Ut. Ab 12.
Utopolis Kirchberg
Leo Demidov ist als Militärpolizist ein  Handlanger der Sowjetunion unter  Stalin, ein staatliches Instrument. Er  hinterfragt seine Aufträge nicht und  fühlt sich an keine Moral gebunden,  die nicht durch die Partei vorgegeben  ist. Von seinen Vorgesetzten wird  Leo regelmäßig daran erinnert, dass  es in seinem Land - der offiziellen  Linie nach - bestimmte Verbrechen  nicht gibt, Kindsmord etwa. Doch als  die Leiche des kleinen Sohnes eines  Mitoffiziers aufgefunden wird und der  Staatsapparat den offensichtlichen  Mord zu vertuschen versucht, kommt  Leo ins Grübeln. Als ein weiteres  Kind ermordet wird, stellt Leo eigene  Nachforschungen an und gerät so ins  Visier seiner Vorgesetzten. 
Cinderella
USA 2014 von Kenneth Branagh. Mit Lily James, Cate Blanchett und Richard Madden. 105’. Für alle.
Cinémaacher, Orion, Scala, Starlight, Utopolis Belval und Kirchberg
Die junge, in guten Verhältnissen  aufgewachsene Ella verliert früh  ihre Mutter. Trotz dieser Tragödie 
führt sie ein zufriedenes Leben  mit ihrem liebevollen Vater, einem  Großkaufmann. Darum bemüht, ihn  glücklich zu sehen, heißt sie dessen  neue Frau, Lady Tremaine, nebst deren  Töchtern in der Familie willkommen.  Doch als Ellas Vater ebenfalls stirbt,  zeigt die neue Stiefmutter ihr wahres  Gesicht. 
Dans un ensemble consensuel 
mais évidemment bien ficelé, qui  reprend sans imagination le précédent  opus des studios Disney, quelques  scènes à peine permettent à Kenneth  Branagh de montrer sa créativité. (...)  Un bien maigre bilan qui enchantera  néanmoins les enfants. (ft)
Dear White People
USA 2014 de Justin Simien. Avec Tyler James Williams, Tessa Thompson et Kyle Gallner. 108’. V.o., s.-t. fr. + nl.
À partir de 12 ans.
Utopia
L’élection de Samantha White à la  tête d’une résidence universitaire  historiquement noire conduit à un  affrontement interculturel remettant  en question les conceptions de chacun  sur ce que signifie être noir. Alors  que Sam se fait un nom en animant  une émission de radio intitulée «  Dear White People », le journal  humoristique blanc de la faculté va  organiser une soirée Halloween dont  le thème n’est autre que « Libérez le  nègre qui est en vous ». 
AGENDA 17
XXUne aubaine satirique sur une  Amérique en recherche de repères - et  un film critique sur l’ère Obama. (lc) 
Der Nanny
D 2015 von und mit Matthias Schweighöfer. Mit Milan Peschel und Paula Hartmann. O.-Ton. Ab 6.
Le Paris, Prabbeli, Starlight, Utopolis Belval und Kirchberg
Clemens steckt mitten in den  Planungen zum größten Bauprojekt  seiner bisherigen Karriere. Um endlich  loslegen zu können, muss er nur noch  einige Mieter aus den Wohnungen  vertreiben. In all dem Stress findet  er nur wenig Zeit für seine beiden  Kinder weswegen er deren Betreuung  häufig Kindermädchen überlässt.  Seit neuestem soll Rolf diese  Aufgabe übernehmen. Clemens ahnt  jedoch nicht, dass es sich bei dem  zuvorkommenden Mann um einen der  Mieter handelt, die seinetwegen ihre  Wohnung verloren haben. 
Drôles de créatures
sept courts métrages d’animation sans paroles. 37’. Pour enfants de trois à
six ans.
Utopolis Belval
On croise parfois de bien étranges  créatures... sans penser forcément que  ce n’est pas si facile d’être différent.
XXX
X
Baby(a)lone (...) met enfin le  cinéma luxembourgeois sur une voie  qu’on attendait depuis longtemps -  un vrai cinéma d’auteur qui réunit  acteurs excellents, belles images et  surtout un scénario consistant. (lc)
Big Eyes
USA/CDN 2014 von Tim Burton.
Mit Christoph Walz, Amy Adams und Danny Huston. 104’. O.-Ton., fr. +
nl. Ut. Ab 6.
Utopia
Margaret ist eine Künstlerin, deren  Werke, auf denen stets Kinder mit  übergroßen Augen zu sehen sind,  hohen Wiedererkennungswert haben.  Dennoch bleiben ihr Anerkennung  und Erfolg zunächst verwehrt. Als  sie den charmanten Walter heiratet,  ändert sich alles schlagartig. Da  Walter den Grund für das Desinteresse  an Margarets Kunst darin sieht, dass  sie eine Frau ist, hat er eine zündende  XIdee. 
(...) insgesamt ist Burtons  Darstellung der Kunstwelt geradezu  grotesk oberflächlich und in puncto  Feminiusmus kann man ihm allenfalls  guten Willen zubilligen. (avt)
Birdman
USA 2014 von Alejandro González Iñárritu. Mit Michael Keaton, Emma Stone und Edward Norton. 119’. O.-Ton, fr. + nl. Ut. Ab 12.
Cinémaacher, Orion, Scala, Starlight, Sura
Die Karriere von Riggan Thomson ist  quasi am Ende. Früher verkörperte  er den ikonischen Superhelden  Birdman, doch heute gehört er zu  den Stars einer vergangenen Ära. Um  sich und anderen zu beweisen, dass  er noch nicht zum alten Eisen gehört  versucht er, ein Broadway-Stück auf  die Beine zu stellen. Als die Premiere  näher rückt, fällt der Hauptdarsteller  unfallbedingt aus. Der Regisseur  findet mit Mike Shiner schnellen  Ersatz - der jedoch nicht nur ein  genialer Schauspieler, sondern auch  ein exzentrischer Choleriker ist und  Thomsons Tochter Sam anbaggert.
Steuert Drohnen im Nahen Osten, bis ihm die Realität entgleitet. Ethan Hawke ist Major Thomas Egan in „Good Kill“ – Neu im Utopolis  Kirchberg. 
XXX
Bien joué, finement réalisé :  récompensé par l’Oscar du meilleur  film. (ft) 


































































































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